Einkaufs- und Vertriebskooperationen im kartellrechtlichen Spannungsfeld in Corona-Zeiten

Einkaufs- und Vertriebskooperationen im kartellrechtlichen Spannungsfeld in Corona-Zeiten

Kooperationen im Einkauf und Vertrieb müssen kartellrechtliche Grenzen beachten. Dabei sind nicht lediglich Vertriebs-, sondern auch Einkaufskooperationen im Fokus der Behörden, wie auch die Praxis des Bundeskartellamts zeigt.

Die in der Praxis angewendeten Beurteilungskriterien wie insbesondere Marktanteil, Nutzen für die Verbraucher oder Reichweite des Informationsaustauschs zwischen den Kooperationspartnern gelten weiterhin. Und zwar auch in Corona-Zeiten, in welchen Kartellrecht auch als „Fahren auf Sicht“ beschrieben wird. Jedoch haben sich ICN, ECN und viele nationale Wettbewerbsbehörden bereits recht liberal positioniert, um in der Corona-Krise angemessene Lösungen zu ermöglichen.

Wie ist die „Sicht“ derzeit? Denn die anfänglichen Fragen gelten – wenn auch in abgeänderter Form – weiter:

  • Welche Produkte/ Services/ Branchen sind „großzügiger“ beurteilt worden?
  • Von welchen Erfahrungen haben die Wettbewerbsbehörden zu berichten?
  • Welche „comfort“-letters sind von den Behörden erteilt worden?
  • Was können Unternehmen daraus für ihre eigenen – geplanten – Kooperationen ableiten?

Dr. Lars Maritzen LL.B MLE und Dr. Bastian Mehle geben Antworten zur besseren kartellrechtlichen Orientierung in Corona-Zeiten. Der Vortrag ist auf ca. 30 Minuten ausgelegt; anschließend sind ca. 15 Minuten für die Beantwortung Ihrer Fragen geplant .

Termin
Mittwoch, 16. September 2020, 10:00 - 10:45 Uhr
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Veranstaltungsort

Ein Orth Kluth Online-Seminar

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Veranstalter

Orth Kluth Rechtsanwälte