Freitag, 9. Oktober 2020

Orth Kluth bietet Sammelverfahren im Pflanzenschutzmittelkartell

Das Bundeskartellamt hat im Januar 2020 Geldbußen i.H.v. 155.4 Mio EUR gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln und deren Verantwortliche wegen kartellrechtswidriger Abstimmung der Preislisten mit dem Ziel einer gemeinsamen Kalkulation gegenüber Einzelhändlern und Endkunden verhängt. Bebußt wurden vom Bundeskartellamt die AGRAVIS Raiffeisen AG (Hannover/Münster), AGRO Agrargroßhandel GmbH & Co. KG (Holdorf), BayWa (München), BSL Betriebsmittel Service Logistik GmbH & Co. KG (Kiel), Getreide AG (Hamburg), Raiffeisen Waren GmbH (Kassel), ZG Raiffeisen eG, Beiselen GmbH (Ulm).

Wenn Sie zwischen 1998 und 2015 direkt oder indirekt (über Einzelhändler) Pflanzenschutzmittel von Großhändlern bezogen haben, dann können Sie am Orth Kluth Sammelverfahren Pflanzenschutzmittelkartell teilnehmen, da Sie als Abnehmer bis zu 17 Jahre zu viel für die Pflanzenschutzmittel gezahlt haben. Denn durch die vorstehend genannten Kartellabsprachen ist den Abnehmern von Pflanzenschutzmitteln ein nicht unerheblicher Schaden entstanden. In einer ersten Schätzung wird von einem Mindestschaden in Höhe von 5% zzgl. nicht unerheblicher Zinsen ausgegangen. Der genaue Schaden wird noch wettbewerbsökonomisch festgestellt.

Wir bieten Ihnen eine kosten- und risikofreie Möglichkeit an, Ihre Ansprüche in unserem Sammelverfahren zu verfolgen und durchzusetzen, da wir mit einem Prozessfinanzierer zusammenarbeiten, der alle Kosten übernimmt.  

Aktuell können Sie sich noch für das Sammelverfahren registrieren. Klicken Sie dazu bitte auf Teilnahme und beantworten ein paar grundlegende Fragen. (Hier finden Sie die Datenschutzinformationen zur Teilnahme am Sammelverfahren.) Im Anschluss senden wir Ihnen die Teilnahmeunterlagen zu und nehmen Sie in das Sammelverfahren auf.

Kompetenzen
Pressekontakt
Claire Jablonka
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