Fernbus-Start-Ups: Orth Kluth begleitet Investor im Rahmen der Fusion von FlixBus und MeinFernbus

FlixBus und MeinFernbus haben sich zusammengeschlossen. Die beiden größten Fernbus-Start-Ups wollen zusammen ihr Liniennetz europaweit ausbauen und erhalten dabei unter anderem Unterstützung von einem Private-Equity-Investor General Atlantic. Dr. Anselm Grün, Dr. Michael Sitsen, Dieter Posch und Marieke Zimmer von Orth Kluth haben das Investment von General Atlantic im Bereich Verkehrsrecht/Regulierung erfolgreich begleitet. Die Federführung und rechtliche Begleitung von General Atlantic im Übrigen lag bei Milbank Tweed Hadley & McCloy.

MeinFernbus wurde 2011 in Berlin von Torben Greve und Panya Putsathit gegründet, heute unterhält das Unternehmen 320 Busse. Anteilseigner sind Holtzbrinck Ventures und UnternehmerTUM. Daimler ist über seine Tochtergesellschaft Moovel ebenfalls an FlixBus beteiligt. Hinter MeinFernbus steht unter anderem Burgberg Investments. MeinFernbus startete ebenfalls 2011 in München und unterhält 240 Busse.

Für die Fusion von FlixBus und MeinFernbus war keine Freigabe der Kartellbehörden notwendig, weil diese in den Grundzügen noch 2014 vollzogen wurde. Die der Fusion zugrunde liegenden Umsätze aus dem Jahr 2013 lagen unter dem maßgeblichen Schwellenwerten.

Berater von Orth Kluth: Dr. Anselm Grün (Berlin), Dr. Michael Sitsen (Düsseldorf), Dieter Posch (Berlin), Marieke Zimmer (Düsseldorf)