Newsletter Energierecht 3/2014

Unser aktueller Newsletter auf dem Gebiet des Energierechts befasst sich mit den seit 1. Januar 2014 bestehende Möglichkeit stromintensiver Unternehmen, vom Bund eine Kompensation für die in Stromkosten enthaltenen sog. indirekten CO2-Kosten zu erhalten.

Eine Ursache für hohe Energiekosten sind die sogenannten indirekten CO2-Kosten. Diese entstehen dann, wenn Stromerzeuger Emissionsberechtigungen zukaufen müssen und die dafür aufgewendeten Kosten an ihre Kunden weitergeben. Der Bund gewährt denjenigen Unternehmen, die davon besonders stark betroffen sind, Fördergelder (die sog. Strompreiskompensation).

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) hat nun einen Leitfaden veröffentlicht, wonach ab dem 1. Januar 2014 erstmals die Strompreiskompensation beantragt werden kann.